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Stiftung Beloved

Die Gründungsurkunde der Stiftung «Beloved» wurde vor einem Notar vom Präsidenten und vom Vizepräsidenten des Staatsrats sowie von Mitgliedern des Stiftungsrats unterzeichnet. Der Stiftungsrat ist nunmehr vollständig besetzt, da der Vertreter der Familien der italienischen Opfer bestimmt wurde. Die Stiftung verfügt über ein Startkapital von einer Million Franken, welches für ihren Betrieb bereitgestellt wird. Zusammen mit den vom Kanton Wallis bewilligten 10 Millionen belaufen sich die Spendenzusagen zum gegenwärtigen Zeitpunkt auf rund 24 Millionen Franken, davon 7 Millionen von der Waadtländer Regierung, 1 Million von der Gemeinde Crans-Montana und 6 Millionen von privaten Einrichtungen oder Personen.

 

Die Stiftung «Beloved» wurde offiziell gegründet. Die Gründungsurkunde wurde vor einem Notar in Anwesenheit von Mitgliedern des Stiftungsrats und Vertretern des Staatsrats, dem Präsidenten Mathias Reynard und dem Vizepräsidenten Christophe Darbellay, unterzeichnet. Die Stiftung kann nun im Handelsregister eingetragen und anschliessend bei der zuständigen eidgenössischen Aufsichtsbehörde angemeldet werden. Parallel dazu wird die Ausarbeitung der Reglemente fortgesetzt, die insbesondere die Organisation der Stiftung und die Kriterien für die Vergabe von Spenden festlegen. Der Stiftungsrat wird völlig unabhängig arbeiten und einen Vorstand ernennen, der für die Vergabe der Spenden und die administrativen Aufgaben zuständig sein wird.

 

Der Stiftungsrat ist mittlerweile vollständig besetzt und besteht aus neun Mitgliedern. Es handelt sich um renommierte Persönlichkeiten, die für ihre Fachkompetenz und ihr Engagement bekannt sind, insbesondere in den Bereichen Medizin, Opferbetreuung und psychosoziale Betreuung. Präsidiert wird der Stiftungsrat von der ehemaligen Bundespräsidentin Doris Leuthard. Zum Stiftungsrat gehören zudem drei Ärzte – Professor François Sarasin, ehemaliger Leiter der Notfallstation der HUG, Professorin Mette M. Berger, Honorarprofessorin der UNIL für Intensivpflege und ehemalige Leiterin des Zentrums für Schwerbrandverletzte des CHUV sowie Dr. Guido Bertolaso, Vertreter der Familien der italienischen Opfer, Gesundheitsassessor der Region Lombardei und ehemaliger Direktor der Abteilung für Zivilschutz –, sowie von Roberto Taibo, dem Vertreter der Schweizer Opferfamilien und Senior Account Executive eines multinationalen Rechenzentrumsbetreibers, von General (2S) Jacques Hébrard, Vertreter der Familien der französischen Opfer und ehemaliger nationaler Koordinator für die Unterstützung von Opfern und Familien von Katastrophenopfern bei der französischen Délégation Interministérielle à l’Aide aux Victimes, von Anne-Carole Dufour, Vertreterin der privaten Gönnerinnen und Gönner, von Nicola Thibaudeau, Ingenieurin, Unternehmerin und Verwaltungsrätin mehrerer Unternehmen, sowie von Prof. Dr. Anne-Christine Fornage, ordentliche Professorin für Privatrecht an der UNIL.

 

Hauptziel der Stiftung ist es, den Hinterbliebenen der Verstorbenen, allen Verletzten, ihren direkt betroffenen Angehörigen sowie den Einsatzkräften, die in die Brandbekämpfung oder die Erstversorgung der Opfer involviert waren, unabhängig von ihrem Wohnort finanzielle Unterstützung zu gewähren. Die solidarisch gedachte Hilfe soll möglichst zielgerichtet, unbürokratisch und rasch erfolgen sowie mit anderen möglichen Unterstützungsmassnahmen, etwa Leistungen von Versicherungen, abgestimmt werden. Sie soll vorübergehend oder dauerhaft einen nachgewiesenen und dringenden Bedarf an Kosten decken, die von anderen Instanzen nicht oder nicht rasch genug übernommen werden. Die Stiftung wird unabhängig über die Verteilung der Spenden entscheiden. Daneben wird sie verschiedene Vorgehen und Initiativen, insbesondere zum Gedenken an die Tragödie, ebenso unterstützen wie andere Projekte mit einem Bezug zur Brandkatastrophe, die von oder für die Betroffenen durchgeführt werden.

 

Die Stiftung verfügt über ein Startkapital von einer Million Franken für ihren Betrieb. Zusammen mit den vom Kanton Wallis bewilligten 10 Millionen Franken belaufen sich die zugesagten Spenden zum gegenwärtigen Zeitpunkt auf rund 24 Millionen Franken, davon 7 Millionen von der Waadtländer Regierung, 1 Million von der Gemeinde Crans-Montana und 6 Millionen von privaten Einrichtungen oder Personen.